Neue geophysikalische Erkenntnisse und ihre mögliche Bedeutung
Seit der Entwicklung der AQUAPOL® Technologie basiert die Funktionsweise des Systems auf einer Arbeitshypothese von Ing. Wilhelm Mohorn, die sich mit natürlichen Energiefeldern der Erde und deren Wechselwirkungen mit Feuchte im Kapillarsystem von Mauerwerk beschäftigt.
Über viele Jahre wurde diese Hypothese vor allem durch praktische Anwendungen, Messungen, grenzwissenschaftliche Messmethoden und empirische Beobachtungen begleitet. Neue geophysikalische Forschungsergebnisse könnten nun interessante Parallelen zu diesen Überlegungen aufzeigen.


Neue Forschung zum Erdkern – Wasserstoff als möglicher Schlüssel
Im Februar 2026 wurde eine Studie der ETH Zürich gemeinsam mit der Peking University veröffentlicht, die in der Geophysik für große Aufmerksamkeit sorgte.
Durch Hochdruck-Experimente konnte gezeigt werden, dass sich Wasserstoff in großen Mengen im Erdkern an Eisen binden kann. Berechnungen zufolge könnte der Erdkern ein Wasserstoffreservoir enthalten, das – in Wassermengen umgerechnet – dem 9- bis 45-fachen Volumen der Weltmeere entspricht.


Diese Erkenntnis stellt einen Paradigmenwechsel in der Geophysik dar, da lange Zeit angenommen wurde, der Erdkern bestehe fast ausschließlich aus Eisen bzw. Eisen-Nickel.
Unabhängig davon, welche weiteren Forschungsergebnisse folgen, zeigt diese Studie, dass Wasserstoff im Inneren der Erde eine wesentlich größere Rolle spielen könnte als bisher angenommen.
Die Arbeitshypothese von Ing. Wilhelm Mohorn
Bereits in den 1980er-Jahren beschäftigte sich Ing. Wilhelm Mohorn mit der Frage, ob es natürliche Energiefelder der Erde gibt, die mit dem postulierten Wasserstoff im Erdkern in Zusammenhang stehen könnten.

Seine Arbeitshypothese lautete vereinfacht:
„Wenn kosmische Raumenergie die Erde durchdringt, könnte sie im Inneren der Erde – unter anderem durch das Element Wasserstoff – in ein spezielles Energiefeld umgewandelt werden, das wiederum auf Feuchte im Kapillarsystem von Baustoffen wirkt.“
Auf Basis dieser Hypothese wurden Antennenstrukturen und Gerätegeometrien entwickelt, die nicht auf klassischer Elektrizität oder elektromagnetischer Energie basieren, sondern auf natürlichen Umweltenergien.


Wichtig dabei ist:
Es handelt sich hierbei nicht um eine schulphysikalisch anerkannte Theorie, sondern um eine Arbeitshypothese, die aus praktischer Ingenieurarbeit, Beobachtungen und empirischen Ergebnissen entstanden ist.
Empirische Beobachtungen als Grundlage
Unabhängig von der theoretischen Erklärung steht bei AQUAPOL® seit jeher die Messbarkeit der Austrocknung im Mittelpunkt.
In den vergangenen Jahrzehnten wurden
- zahlreiche Erstmessungen
- Kontroll- und Vergleichsmessungen
- Langzeitbeobachtungen
- dokumentierte Austrocknungsverläufe
durchgeführt. Diese Messungen zeigen in vielen Objekten eine Reduktion bis Beseitigung der kapillar aufsteigenden Mauerfeuchte über längere Zeiträume.
Aus Sicht von Ing. Wilhelm Mohorn war daher immer klar:
„Entscheidend ist nicht, ob die Theorie vollständig verstanden ist, sondern ob der Effekt in der Praxis messbar und reproduzierbar ist.“
Der AQUAPOL® Wirktest – Messbare Veränderung des Mauerpotentials
Ein besonders wichtiger Punkt in der praktischen Arbeit mit der AQUAPOL® Technologie war und ist bis heute der sogenannte Wirktest, der direkt bei der Montage durchgeführt werden kann.
Dabei wird das elektrische Mauerpotential (gemessen in Millivolt) vor und nach der Installation des AQUAPOL® Systems gemessen. In vielen Fällen zeigt sich bereits innerhalb von ein bis zwei Stunden eine Veränderung des elektrischen Potentials im Mauerwerk.
Besonders wichtig ist dabei:
Diese Potentialveränderungen wurden nicht nur intern beobachtet, sondern auch von unabhängigen Gutachtern und Messungen bestätigt.
Der Wirktest stellt daher eine Art Sofortnachweis einer Veränderung im System dar – während der eigentlichen Austrocknungsvorgang des Mauerwerks natürlich ein langfristiger Prozess über Monate oder Jahre ist.
Weitere Informationen und den Fachfilm zum Wirktest finden Sie hier.
Wenn Hypothesen und Forschung sich annähern
Die neuen geophysikalischen Erkenntnisse über Wasserstoff im Erdkern bedeuten keinen vollständigen Beweis für die Arbeitshypothese von AQUAPOL®.
Der gemeinsame Nenner der Hypothesen der ETH Zürich und Ing. Wilhelm Mohorn ist zumindest, dass es Wasserstoff im Erdkern gibt, was einer der 21 Thesen von Mohorn aussagt.
Sie zeigen jedoch, dass einige Annahmen über den Aufbau der Erde und mögliche Energiewirkungen im Inneren der Erde heute anders diskutiert werden als noch vor Jahrzehnten.
Wissenschaft entwickelt sich ständig weiter.
Viele heute anerkannte Erkenntnisse waren ursprünglich Hypothesen, die erst später bestätigt oder weiterentwickelt wurden.
Aus diesem Grund sieht AQUAPOL® die eigene Technologie seit jeher als:
- praktische Anwendung
- basierend auf einer Arbeitshypothese
- begleitet von Messungen und empirischen Beobachtungen
- offen für zukünftige wissenschaftliche Erklärungen
Fazit
Die Arbeitshypothese von Ing. Wilhelm Mohorn beschäftigt sich mit natürlichen Energiefeldern der Erde und deren Einfluss auf Feuchtebewegungen im Kapillarsystem von Mauerwerk.
Neue geophysikalische Forschungsergebnisse – insbesondere zum Thema Wasserstoff im Erdkern – zeigen, dass unser Verständnis der Erde und ihrer inneren Prozesse noch lange nicht abgeschlossen ist.
Ob und in welcher Form diese Erkenntnisse künftig eine wissenschaftliche Erklärung für beobachtete Effekte liefern können, bleibt Gegenstand zukünftiger Forschung.
Für AQUAPOL® bleibt jedoch weiterhin ein Grundsatz entscheidend:
Maßgeblich sind die messbaren Ergebnisse im Objekt – nicht die theoretische Erklärung allein.
Weiterführende Informationen
ETH Zürich Newsletter
Experimentelle Quantifizierung des Wasserstoffgehalts im Erdkern: Studie
Wasserstoff im Erdkern: ÖVR Podcast













