FAQs
Häufig gestellte Fragen
Hier beantworten wir die häufigsten Fragen rund um die AQUAPOL® Mauertrockenlegung.
Wie lange dauert die Mauertrockenlegung mit AQUAPOL®?
Die Dauer der Mauertrockenlegung hängt vom Ausgangsdurchfeuchtungsgrad, der Wandstärke und den baulichen Gegebenheiten ab. Typischer Verlauf: erste sichtbare und messbare Verbesserungen nach 6–18 Monaten, vollständige Austrocknung je nach Objekt nach 1–5 Jahren. Der Fortschritt wird durch regelmäßige Kontrollmessungen nach DARR-Methode / ÖNORM B 3355-1 dokumentiert.
Was kostet eine Mauertrockenlegung mit AQUAPOL®?
Die Kosten einer Mauertrockenlegung mit AQUAPOL® hängen von der verbauten Grundfläche, der Mauerstärke und dem gewählten Servicepaket ab. AQUAPOL® bietet zwei Modelle: Sofortkauf (mit Servicepaketen Basic, Standard, Professional) und Mietmodell (zunächst 1 Jahr mieten, danach Kaufentscheidung). Der erste Schritt ist kostenlos: Eine Mauerfeuchteanalyse vor Ort mit schriftlicher Dokumentation und transparentem Angebot.
Für welche Gebäude und Mauerwerkstypen ist AQUAPOL® geeignet?
AQUAPOL® ist geeignet für alle Mauerwerkstypen (Ziegel, Naturstein, Mischmauerwerk, historisches Bruchsteinmauerwerk) bei kapillar aufsteigender Feuchtigkeit. Nicht geeignet ist das System bei Druckwasser, Schlagregen, Kondensation an Fenstern, Installationsschäden, Baufeuchte oder chemisch verursachter Feuchte. Die Eignungsprüfung erfolgt kostenlos vor Ort.
Ist die Wirksamkeit der AQUAPOL® Mauertrockenlegung wissenschaftlich nachgewiesen?
Die Wirksamkeit der AQUAPOL® Technologie ist durch standardisierte Feuchtemessungen nach der DARR-Methode gemäß ÖNORM B 3355-1:1999 dokumentiert. Unabhängige Sachverständige aus Österreich und Deutschland haben das System in einer umfangreichen Gutachtenserie unter Praxisbedingungen geprüft und eine messbare Reduktion der Mauerfeuchte bestätigt. Für das Wirkprinzip selbst existiert aktuell keine vollständige schulphysikalische Erklärung.
Welche Erfahrungen gibt es mit AQUAPOL®?
AQUAPOL® wird seit über 40 Jahren in unterschiedlichsten Gebäuden eingesetzt – von Privathäusern und Bauernhöfen bis hin zu Zinshäusern, Kirchen, Schlössern und denkmalgeschützten Bauwerken.
Viele Projekte wurden über mehrere Jahre durch Kontrollmessungen begleitet und dokumentiert. Neben den Messergebnissen berichten dort auch Eigentümer und Anwender über ihre persönlichen Erfahrungen mit AQUAPOL®.
AQUAPOL® Referenzen und Erfahrungsberichte ansehen
Wie unterscheidet sich AQUAPOL® von der Elektroosmose zur Mauertrockenlegung?
Beide Verfahren wollen bei kapillar aufsteigender Bodenfeuchte den Feuchtigkeitstransport im Mauerwerk beeinflussen, unterscheiden sich aber grundlegend: Die aktive Elektroosmose arbeitet mit Elektroden im Mauerwerk und angelegter Gleichspannung und benötigt dafür einen dauerhaften Stromanschluss. AQUAPOL® kommt ohne Elektroden oder Leitungen im Mauerwerk aus, benötigt keinen laufenden Stromanschluss und ist nahezu wartungsfrei.
Die Unterschiede haben wir ausführlich erklärt: AQUAPOL® und Elektroosmose im Vergleich.
Was ist AQUAPOL® und wie funktioniert die Mauertrockenlegung ohne Strom und Chemie?
AQUAPOL® ist ein patentiertes Verfahren zur Mauertrockenlegung, das kapillar aufsteigende Feuchtigkeit in Mauerwerk dauerhaft reduziert – ohne chemische Injektionen, ohne Stromanschluss und ohne bauliche Eingriffe. Ein energieautarkes Gerät wird im Gebäudeinstalliert und beeinflusst die Feuchtebewegung im Mauerwerk, sodass die Feuchtigkeit zurück in den Boden geleitet wird. Das System wurde 1985 entwickelt und ist in über 40 Ländern im Einsatz.
Was ist aufsteigende Mauerfeuchte?
Die kapillar aufsteigende Bodenfeuchtigkeit ist eine von zwölf möglichen Durchfeuchtungsursachen von Gebäuden. Dabei gelangt Feuchtigkeit aus dem Erdreich über die feinen Kapillaren im Mauerwerk nach oben in die Wände.
Ursache dafür ist meist eine fehlende oder beschädigte horizontale Feuchteabdichtung (Horizontalsperre). Ist diese Abdichtung nicht vorhanden oder im Laufe der Zeit porös geworden, kann das Mauerwerk Feuchtigkeit aus dem Boden aufnehmen und nach oben transportieren – ähnlich wie ein Docht oder ein Schwamm, der Wasser nach oben zieht.
Dabei gelangt nicht nur Feuchtigkeit in die Wand, sondern häufig auch im Erdreich gelöste Salze, die zusätzliche Schäden an Putz, Anstrich und Mauerwerk verursachen können.
Typische Anzeichen für kapillar aufsteigende Bodenfeuchte sind zum Beispiel:
-
Moder- oder muffiger Geruch
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Feuchteschäden im unteren Wandbereich
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Anstrichschäden
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abplatzender oder abgesprengter Putz
Wussten Sie, dass Bodenfeuchte im Mauerwerk etwa einen Zentimeter pro Tag aufsteigen kann? Ist die Ursache einmal vorhanden, verschwindet die Feuchtigkeit in der Regel nicht von selbst.
Um Folgeschäden an Bausubstanz, Raumklima und Wohnqualität zu vermeiden, ist es daher ratsam, die Ursache der Feuchtigkeit möglichst frühzeitig zu erkennen und geeignete Maßnahmen zu setzen.
Wann ist eine Mauertrockenlegung mit AQUAPOL® sinnvoll?
Eine Mauertrockenlegung mit AQUAPOL® ist besonders dann sinnvoll, wenn ein Gebäude von kapillar aufsteigender Bodenfeuchte betroffen ist.
Typische Hinweise darauf können zum Beispiel sein:
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feuchte oder dunkle Wandbereiche im unteren Mauerbereich
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abplatzender Putz oder beschädigte Anstriche
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Salzausblühungen an der Wandoberfläche
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muffiger oder modriger Geruch, insbesondere in Kellerräumen
Die AQUAPOL® Technologie eignet sich grundsätzlich für Gebäude mit aufsteigender Bodenfeuchtigkeit, unabhängig von Größe oder Nutzung. Sie wird beispielsweise in Einfamilienhäusern, Zinshäusern, historischen Gebäuden, Schlössern, Burgen oder Kirchen eingesetzt.
Auch der Mauerwerksaufbau spielt dabei keine entscheidende Rolle. Das System kann sowohl bei Ziegelmauerwerk als auch bei dicken oder massiven porösen Steinmauern eingesetzt werden.
Viele Eigentümer entscheiden sich für AQUAPOL®, wenn sie auf chemische Injektionsverfahren verzichten möchten, keine Eingriffe in die Statik oder Bausubstanz des Gebäudes wünschen oder eine bausubstanzschonende und oft wirtschaftliche Alternative zu konventionellen Verfahren suchen. Häufig ist dies auch dann der Fall, wenn bisherige Putz- oder Sanierungsmaßnahmen nicht den gewünschten langfristigen Erfolg gebracht haben.
Ob tatsächlich aufsteigende Mauerfeuchte vorliegt und ob die AQUAPOL® Technologie im konkreten Fall geeignet ist, wird im Rahmen einer kostenlosen und unverbindlichen Mauerfeuchteanalyse vor Ort geprüft. Dabei analysiert ein AQUAPOL® Fachberater die Feuchtigkeitsursachen und die baulichen Gegebenheiten des Gebäudes.
Auf Basis dieser Untersuchung kann anschließend beurteilt werden, ob und in welchem Umfang eine Mauertrockenlegung mit AQUAPOL® sinnvoll ist.
Kann AQUAPOL® auch bei denkmalgeschützten Gebäuden eingesetzt werden?
Ja. Die AQUAPOL® Technologie eignet sich hervorragend für denkmalgeschützte Gebäude und historische Bauwerke.
Da das AQUAPOL® System ohne chemische Injektionen und ohne Eingriffe in die Bausubstanz arbeitet, bleibt das historische Mauerwerk unverändert. Genau diese bausubstanzschonende Vorgehensweise ist ein entscheidender Vorteil bei Gebäuden, bei denen die originale Substanz erhalten werden muss.
Die Installation erfolgt in der Regel im Gebäudeinneren, ohne Mauern aufzuschneiden oder bauliche Veränderungen vorzunehmen. Dadurch eignet sich das Verfahren besonders für Altbauten, Kirchen, Schlösser, Burgen oder andere historisch wertvolle Gebäude, bei denen klassische Verfahren oft nur schwer oder gar nicht umsetzbar sind.
In den vergangenen Jahrzehnten wurde die AQUAPOL® Technologie bereits in zahlreichen denkmalgeschützten Objekten, historischen Zinshäusern, Kirchen und kulturellen Bauwerken eingesetzt. Beispiele und Erfahrungsberichte finden Sie in unseren Referenzen.
Ob eine Mauertrockenlegung mit AQUAPOL® im konkreten Fall sinnvoll ist, wird im Rahmen einer kostenlosen und unverbindlichen Mauerfeuchteanalyse geprüft. Dabei werden die Feuchtigkeitsursachen sowie die baulichen Gegebenheiten des jeweiligen Gebäudes analysiert.
Die alternative Methode: AQUAPOL®
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