Rund 31.000 Wiener Gebäude, die vor 1919 errichtet wurden, müssen bis Ende 2027 über ein Bauwerksbuch verfügen. Für Eigentümer und Hausverwaltungen rückt damit der bauliche Zustand vieler älterer Zinshäuser verstärkt in den Fokus. Ein Thema, das dabei immer wieder eine Rolle spielt: Feuchtigkeit im Mauerwerk.
Weiterführende Information: ORF Wien – Bauwerksbuch: Frist für 31.000 Altbauten

Wiener Altbauten werden genauer betrachtet
Mit dem Bauwerksbuch soll der Zustand älterer Gebäude langfristig dokumentiert und notwendiger Instandhaltungsbedarf frühzeitig erkannt werden. Nach den Gebäuden vor 1919 folgt bis Ende 2030 auch der Wiener Gebäudebestand aus den Jahren 1919 bis 1945.
Gerade bei älteren Zinshäusern können im Keller-, Sockel- oder Erdgeschoss Feuchtigkeitsschäden sichtbar sein – etwa abplatzender Putz, Salzausblühungen, Verfärbungen oder Schimmel.
Wichtig ist dabei: Feuchtigkeit kann unterschiedliche Ursachen haben.
Neben kapillar aufsteigender Bodenfeuchte kommen beispielsweise seitlich eindringende Feuchtigkeit, Schlagregen, Sickerwasser, undichte Leitungen oder Kondensationsfeuchtigkeit infrage. Bevor saniert wird, sollte daher zunächst geklärt werden, woher die Feuchtigkeit tatsächlich kommt.
Mehr über die unterschiedlichen Ursachen von Mauerfeuchtigkeit



Wenn aufsteigende Bodenfeuchte die Ursache ist
Gerade in älteren Gebäuden fehlen häufig funktionierende horizontale Feuchtigkeitssperren oder bestehende Abdichtungen sind nicht mehr ausreichend wirksam. Feuchtigkeit aus dem Erdreich kann dadurch kapillar in das Mauerwerk aufsteigen.
Klassische Sanierungsverfahren setzen hier beispielsweise auf das mechanische Durchtrennen des Mauerwerks oder Injektionsverfahren. Insbesondere bei historischen Zinshäusern können solche Eingriffe – abhängig von Mauerwerk, Wandstärken und baulicher Situation – mit erheblichem Aufwand verbunden sein.
Das AQUAPOL® System bietet bei kapillar aufsteigender Bodenfeuchte eine substanzschonende und kosteneffiziente Alternative:
- kein Durchschneiden des Mauerwerks
- keine chemischen Injektionen
- keine aufwendigen baulichen Eingriffe für die Installation
- kein laufender Stromanschluss
- bestehende Bausubstanz bleibt weitgehend unberührt
Gerade bei großen, älteren oder historisch wertvollen Gebäuden können diese Aspekte sowohl aus baulicher als auch aus wirtschaftlicher Sicht interessant sein.


Kapillar aufsteigende Bodenfeuchte dringt bei fehlender oder nicht mehr funktionierender Horizontalabdichtung in das Mauerwerk ein. Mitgeführte Salze können dabei langfristig Putz und Bausubstanz schädigen.
Flexibel bleiben: AQUAPOL® auch mieten statt kaufen
Gerade für Hausverwaltungen und Zinshausbesitzer kann es interessant sein, die Investitionsentscheidung flexibel zu gestalten. Deshalb ist AQUAPOL® nicht nur im Sofortkauf, sondern auch als Mietmodell verfügbar.
Die AQUAPOL® Anlage kann zunächst für ein Jahr gemietet werden. Während dieser Zeit wird die Entwicklung der Mauerfeuchtigkeit durch Messungen begleitet und dokumentiert. Nach der Jahresmessung entscheiden Sie, ob Sie die Anlage ankaufen, die Miete verlängern oder das Mietverhältnis beenden möchten.
So kann AQUAPOL® zunächst in einem konkreten Objekt eingesetzt und die weitere Entscheidung auf Basis der dokumentierten Entwicklung getroffen werden.
AQUAPOL® mieten statt kaufen – mehr erfahren

Langzeiterfahrung mit Wiener Zinshäusern: Delta Immobilien
Ein Beispiel dafür ist unsere langjährige Zusammenarbeit mit Delta Immobilien in Wien.
Bereits 1991 wurde das AQUAPOL® System erstmals in einem Zinshaus in der Pottendorferstraße in Wien 12 eingesetzt. Aufsteigende Bodenfeuchte hatte dort die Wände einer im Souterrain gelegenen Gaststätte stark beeinträchtigt. Nach drei Jahren war das betroffene Mauerwerk trocken.
Aufgrund der positiven Entwicklung folgten weitere Zinshäuser in der Pilgramgasse in Wien 5 und in der Theobaldgasse in Wien 6.
Besonders aussagekräftig ist der langfristige Blick: 2017 wurden alle drei Gebäude erneut besichtigt, nachgemessen und die AQUAPOL® Geräte überprüft – das Mauerwerk war nach wie vor trocken.
„AQUAPOL® ist ein tolles System, es hat uns noch nie enttäuscht.“
Ing. Ferdinand Schopf, Delta Immobilien



Langjährige AQUAPOL® Referenzen in Wien: Zinshäuser in der Pottendorferstraße, Pilgramgasse und Theobaldgasse.
Auch bei denkmalgeschützter Bausubstanz
Auch bei denkmalgeschützter Bausubstanz gibt es langjährige Erfahrungen: Beim Wiener Biedermeier-Zinshaus „Zum goldenen Bären“ entschied sich die betreuende Hausverwaltung für AQUAPOL®. In weiterer Folge wurde das System in sieben weiteren von ihr betreuten Objekten eingesetzt.
Zur Referenz „Zum goldenen Bären“

Erst die Ursache klären – dann die passende Lösung wählen
Das Bauwerksbuch und eine Mauerfeuchteanalyse erfüllen unterschiedliche Aufgaben. Wenn bei einem älteren Gebäude jedoch Feuchtigkeitsschäden auffallen oder bereits bekannt sind, kann der aktuelle Anlass genutzt werden, auch deren Ursache genauer abzuklären.
AQUAPOL® unterstützt Eigentümer und Hausverwaltungen dabei mit einer kostenlosen Mauerfeuchteanalyse und Erstberatung. Dabei betrachten wir die vorhandene Situation, führen elektronische Feuchtigkeitsmessungen durch und klären, welche Ursachen infrage kommen und ob AQUAPOL® für das betreffende Gebäude grundsätzlich geeignet ist.
Denn nicht jede feuchte Mauer ist ein AQUAPOL® Fall – bei kapillar aufsteigender Bodenfeuchte kann das System jedoch eine besonders substanzschonende und wirtschaftlich interessante Alternative zu klassischen Verfahren darstellen.

Sie besitzen oder verwalten einen Wiener Altbau?
Gerne unterstützen wir Sie bei der ersten Einschätzung vorhandener Feuchtigkeitsschäden und der Klärung möglicher Ursachen.
















