Auszug aus dem AQUAPOL Jubiläumsmagazin 2005

„Wenn eine Technologie wie das sensationelle Mauertrockenlegungssystem von AQUAPOL zwanzig Jahre lang erfolgreich auf dem Markt ist, bedarf es keiner offiziellen Belobigung mehr. Es genügt ein klarer und deutlicher Glückwunsch zu diesem Ereignis, das meines Wissens nach kein anderes Unternehmen in der gesamten Entfeuchtungsbranche Österreichs je feiern durfte. Eine Methode, die zum Trockenlegen von feuchten Mauern ohne Strom, ohne Schneiden und ohne Chemie auskommt, ist wahrscheinlich ein weltweites Novum. Die Technologie, die Wassermoleküle umpolt und in die Erde zurückschickt, ohne dass es ein dem heutigen Stand der Wissenschaft entsprechendes Erklärungsmodell für diesen Vorgang gibt, hat mit über 30.000 installierten Anlagen und unzähligen renommierten Vorzeigeobjekten längst den Beweis für ihre Wirksamkeit erbracht. Bis auf die Knochen blamiert sind jene vorgeblichen Konsumentenschützer und selbsternannten Verfechter der „reinen“ Wissenschaft, die alles bekämpfen, was ihren Horizont übersteigt.

Die Wahrheit liegt eher dort, wo der italienische Professor für Wissenschaftsgeschichte, Federico Di Trocchio, sie sucht: „Tatsächlich irren sich Wissenschaftler häufig, und auch die größten unter ihnen haben schon den Fehler begangen, geniale Amateure für verrückt zu erklären, ihre hervorragendsten Kollegen für inkompetent zu halten oder zu glauben, sie seien auf dem falschen Weg.“ Diese Methode hat Tradition, ja sie ist so alt wie die Wissenschaft selbst. Man muss weder Galilei noch Kopernikus, die beiden großen „Ketzer“, bemühen, um zu demonstrieren, wie geniale Außenseiter Zusammenhänge erkannt haben, für die die Wissenschaft noch unendlich viel Zeit brauchte.

Schon Aristachos von Syrakus (310 bis 230 v. Chr.) hatte bereits das heliozentrische System erkannt, also das Faktum, dass sich die Erde um die Sonne dreht. Es bedurfte fast zweitausend Jahre, bis seine Erkenntnis wieder aufgegriffen wurde. Archimedes von Syrakus griff den „ungebildeten“ Aristachos heftig an und errechnete, dass man mit 10 hoch 63 Sandkörnern das ganze Universum mit Sand ausfüllen könnte. Es gibt hunderte ähnliche Beispiele. Die Wissenschaft kann der größte Feind des Wissens sein. Eine historische Tatsache, die in der Wissenschaftsgeschichte tausend Mal belegt ist, ohne dass ernsthaft eine Konsequenz daraus gezogen wurde. Nur eine offene Wissenschaft, die auch Gedankengänge zulässt, die über ihr eigenes Wissen hinausgeht, wird auf Dauer erfolgreich sein.

Mit der AQUAPOL Methode kann man kostengünstig und umweltschonend Mauern trockenlegen, was wunderbar und ein Segen für leidgeplagte Menschen ist. Doch das wahre Verdienst des Erfinders Ing. Wilhelm Mohorn besteht darin, dass er die traditionelle Wissenschaft nicht bekämpft, sondern herausfordert.“

Viel Glück und Erfolg für die nächsten zwanzig Jahre
wünscht
Hans Kronberger

Hans Kronberger war Journalist, EU-Abgeordneter, Autor und vor allem Vordenker und Wegbereiter der Erneuerbaren Energie, ist im Juli 2018 verstorben.

Auszug aus dem AQUAPOL Jubiläumsmagazin 2005

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